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Zukunft Region: Stärkung der Wertschöpfung vor Ort

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
  • Förderberechtigte

    Bildungseinrichtung, Forschungseinrichtung, Genossenschaft, Hochschule, Kommune / Landkreis, Öffentliche Einrichtung, Personengesellschaft, Social Startup, Sozialunternehmen, Stiftung, Unternehmen, Verein / Verband
  • Fördergebiet

    Bundesweit
  • Förder- / Finanzierungsart

    Zuschuss
  • Themenfelder

    Arbeit & Fachkräftemangel / Demografischer Wandel, Arbeitsförderung und Inklusion, Energie / Energieeinsparung, Existenzgründung, Forschung & Innovation, Infrastruktur, Neue Arbeitsmodelle / Arbeit & Innovation, Regional-, Stadt- und Dorfentwicklung
  • Höhe der Fördersumme

    max. 240.000 Euro (Entwicklungsphase), max. 1,5 Mio. Euro (Umsetzungsphase)
  • Ansprechpunkt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Kurzzusammenfassung

Wenn Sie mit Ihrem Projekt die Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen in Deutschland stärken möchten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten. Im Jahr 2020 hat die Bundesregierung das Gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen eingerichtet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert im Rahmen von Wettbewerbsaufrufen Maßnahmen, die zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beitragen.

Hierzu veröffentlicht das BMWK jeweils ein Oberthema, das für die regionale Wirtschaftsentwicklung von zentraler Bedeutung ist. Gefördert werden Vorhaben in 2 Phasen, der Entwicklungs- und der Umsetzungsphase:

Entwicklungsphase (2 Jahre)
Aufbau von regionalen Netzwerken
Entwicklung von thematischen regionalen Zukunftskonzepten
Entwicklung von Umsetzungskonzepten, die auf einem regionalen Zukunftskonzept beruhen
Umsetzungsphase (3 Jahre)
Umsetzung der Konzepte im Rahmen von Einzelprojekten

In beiden Phasen wird die Beschäftigung und Weiterbildung einer Projektmanagerin oder eines Projektmanagers gefördert.

Der 2. Förderaufruf zur Durchführung des Bundeswettbewerbes folgt dem Oberthema „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“. Gefördert werden Verbundmaßnahmen zu folgenden Themen:

Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und regionalen Wertschöpfung und/oder
Erhöhung der Innovationsdynamik und/oder
Beschäftigungswachstum, Fachkräftegewinnung und Fachkräftequalifizierung und/oder
Gründung und Ansiedlung von Unternehmen und/oder
Nutzung von Wertschöpfungspotenzialen im Zusammenhang mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss. Förderfähig sind

in der Entwicklungsphase bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten, maximal EUR 240.000 je Verbund,
in der Umsetzungsphase bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten, maximal EUR 1,5 Millionen je Verbund. Wenn mindestens eine finanzschwache Kommune am Verbund beteiligt ist, kann der Eigenanteil um bis zu 10 Prozentpunkte abgesenkt werden,
für beide Phasen die Personalausgaben beziehungsweise -kosten für die Vollzeitbeschäftigung einer Projektmanagerin oder eines Projektmanagers je Verbund, wobei die maximale Zuwendungssumme EUR 80.000 brutto jährlich beträgt.

Das BMWK veröffentlicht thematische Wettbewerbsaufrufe sowie eventuell ergänzende Bestimmungen zu den Unterlagen, Fristen und der Art der Einreichung. Die Wettbewerbsaufrufe sollen alle 2 Jahre erfolgen. Die Frist für den aktuellen Förderaufruf „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“ ist der 24.5.2024, 15:00 Uhr.

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